Keine Transparenz bei Stadtschloss-Auftragsvergabe Ludwig: Kulka kennt die vielfältige Brandenburgische Handwerkskunst nicht! Nur Beteiligung heimischer Handwerker garantiert volle Akzeptanz des Knobelsdorffbaus!
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Saskia Ludwig, fordert eine umgehende Klarstellung des Bauherren und Finanzministers Markov auf die erneute Kritik der Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg. Sie erklärt dazu:
Beim Bau des Stadtschlosses im Herzen der Landeshauptstadt müssen überwiegend einheimische Unternehmen zum Zuge kommen. Nur so entsteht ein Bauwerk, das in ganz Brandenburg mit Begeisterung aufgenommen wird. Die Kritik der Fachgemeinschaft Bau ist ein deutliches Alarmsignal, denn gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, zählt jeder Auftrag, um heimische Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb müssen anonyme Großunternehmen aus dem Ausland, auf der Baustelle des Potsdamer Stadtschlosses die Ausnahme bleiben.
Völlig realitätsfern ist es, die Qualifikation der regionalen Handwerksunternehmen in Frage zu stellen, wie es Architekt Kulka getan hat. Dies zeugt nicht nur von Ignoranz, sondern auch von Unkenntnis, über die hochqualifizierten Maurer und all die anderen Fachgewerke aus Brandenburg.
Bislang hat der Bauherr nichts unternommen, um die Öffentlichkeit über den Bauprozess und die Auftragsvergabe zu informieren. Ich fordere den Bauherrn Markov auf, umgehend die Transparenz zu schaffen, die im Landtagsbeschluss vereinbart wurde. Außerdem hat der Finanzminister dafür zu sorgen, dass Brandenburger Unternehmen eine realistische Chance haben, um möglichst alle Aufträge für den Stadtschlossbau zu erhalten. |