Bei der Jahrespressekonferenz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) informierte Jörg Schönbohm aus der Arbeit des Kuratoriums „Friedrich300“.
Namhafte Vertreter aus den Bereichen Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich in diesem Kuratorium zusammengefunden. Sie verstehen sich als Botschafter des Jubiläums „300. Geburtstag Friedrich der Große“. Seit 2010 hat der Ehrenvorsitzende der Märkischen Union den Vorsitz des Kuratoriums inne, das 18 Mitglieder hat und die Stiftung bei der Vorbereitung des Jubiläums und der Präsentation „Friederisiko“ berät.
Im Kuratorium warb auch Schönbohm für den Namen „Friederisiko“. Er erklärte: „Der Name geht inzwischen sehr gefällig über die Lippen, aber dem ging im Kuratorium ein sehr intensiver Diskussionsprozess voraus. Damit wird deutlich, dass Friedrichs waghalsige, rücksichtslose Risikofreude, ihn später zu dem Großen werden ließen. Diese Idee wird sich durch die ganze Ausstellung ziehen.“
Die bisher größte von der SPSG gezeigte Ausstellung erstreckt sich im Neuen Palais auf über 6000 qm, dabei werden 70 Räume zum Teil erstmals zu sehen sein. Ab dem 28. April und bis zum 28. Oktober 2012 können die Besucher Friedrich den Großen in zwölf Kapiteln aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen.
Schönbohm sagte: „Ein neuer Friedrich wird sichtbar werden. Hier können Besucher den Menschen Friedrich in seinen ganzen Facetten - frei von ideologischem Ballast -themenbezogen kennen lernen.“ Abschließend brachte er seinen besonderen Dank zum Ausdruck sowohl für die finanzielle Unterstützung unter anderem durch die Bundesregierung als auch für die einmalige Unterstützung mit Exponaten durch die verschiedensten Einrichtungen Europas.
Weitere Informationen unter www.spsg.de.



